Darmsanierung

Darmsanierung

In der Alternativmedizin versteht man unter Darmsanierung das Bemühen, eine gestörte Darmflora ins Gleichgewicht zu bringen. Die Darmsanierung (engl.: „coloncleansing“) ist in der Naturheilkunde ein probates Mittel in der Bekämpfung verschiedener Leiden. Während Schulmediziner dies teilweise skeptisch betrachten, gilt der Darm unter Naturheilkundlern als eines der wichtigsten Organe des Immunsystems. Eine intakte Darmflora bedeutet dort, dass sich alle guten und schlechten Bakterien in einem ausgewogen Verhältnis befinden und dieses sich positiv auf das eigene Wohlgefühl auswirkt. Aus Sicht der Naturheilkundler ist jedoch bei vielen Menschen das Gleichgewicht einer gesunden Darmflora häufig zerstört, z.B. durch Breitband-Antibiotika oder ungesunde Ernährung. Dadurch seien die nützlichen Organismen, die der Körper benötigt, nicht mehr in ausreichender Anzahl vorhanden.

Mit einer Darmkur wird dann versucht, das Gleichgewicht der guten und schlechten Mikroben im Rahmen einer Darmsanierung wieder herzustellen.

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Welche schädlichen Störungen können eine Darmsanierung erforderlich machen?

Ein Ungleichgewicht im Darm kann z.B. dadurch vorkommen, dass sich dort zu viele schädliche Bakterien oder Pilze aufhalten und so das natürlich Zusammenspiel zwischen Darm und den nützlichen Darmbakterien stören. Ist unter diesen Voraussetzungen eine Darmsanierung erforderlich? Viele meinen ja. In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass eine intakte Darmflora die Leistungsfähigkeit des Immunsystems im Körper beeinflusst.

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Wie zerstört man die Darmflora?

In der Naturheilkunde geht man u.a. von folgenden Zusammenhängen aus:

  • Antibiotika-Einsatz kann viele Bakterien in der Darmflora zerstören
  • Zu viel Zucker in der Ernährung könnte ein Übermaß an Pilzen im Darm zur Folge haben
  • Bestimmte Diäten oder Ernährungsgewohnheiten können die Darmflora zerstören

Darmsanierung – wie wird sie durchgeführt?

Eine Darmsanierung wird meist in drei Etappen durchgeführt:

  1. Darmreinigung, u.a. mit Abführmitteln
  2. Schädliche Keime im Darm ausschalten, z.B. Pilze
  3. Das Wachstum einer natürlichen Darmflora wieder fördern (z.B. mit Probiotika)

(1)   Darmreinigung

Die erste Stufe einer Darmsanierung sollte immer eine Darmreinigung sein. Dies wird häufig durch Einnahme von Bittersalzen und Glaubersalzen durchgeführt. Diese gibt es in der Apotheke und werden in Wasser eingerührt und getrunken. Innerhalb von 2-3 Stunden führt dies dann zu durchfallähnlicher Darmentleerung.

(2)   Schädliche Keime eliminieren

Entweder macht man eine Antipilz-Diät, d.h. man ernährt sich so, dass etwaigen Pilzen im Darm die Nahrungsgrundlage entzogen wird, d.h. zuckerarm und kohlenhydratarm. Man sollte auf alle Formen von Zucker verzichten, auch Fruchtzucker und Honig, aber auch Sorbitol. Ergänzend kann man mit Medikamenten, wie z.B. Nystatin die Pilze im Darm abtöten. Dies wird in der Naturheilkunde über einen Zeitraum von 1-2 Wochen gemacht.

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Probiotische Phase der Darmsanierung

Als letzten Teil der Darmsanierung wendet man eine probiotische Therapie an. Diese soll helfen, eine gesunde Darmflora wieder aufzubauen. Man verabreicht dazu als gutartig bezeichnete Bakterienstämme, sogenannte Probiotika. Häufig wird hier z.B. das Bakterium Escherichia coli (E.coli), welches auch natürlich im Darm vorkommt, eingesetzt. Auch dieses erhält man in der Apotheke.

Alternative Darmsanierung laufen unter dem Einsatz von Flohsamenschalenpulver und Bentonit oder Zeolith.

Während Schulmediziner eine Darmsanierung skeptisch sehen, berichten Heilpraktiker von zufriedenen Patienten. Auch Studien von Wissenschaftlern haben einen Zusammenhang zwischen der Darmflora, der Gabe von Probiotika (bei einer Darmsanierung) und der Darmkrebswahrscheinlichkeit aufgezeigt, so z.B. von Priv. Doz. Jiyoung Ahn et al. im Jahr 2013 im Journal of the National Cancer Institute veröffentlicht.

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Quellen

  1. https://academic.oup.com/jnci/article/105/24/1907/2517573
  2. Sturniolo GC et al., Zinc supplementation tightens “leaky gut” in Crohn’s disease, Inflamm Bowel Dis. 2001 May;7(2):94-8
  3. Meinke et al., Influences of orally taken carotenoid-rich curly kale extract on collagen I/elastin index of the skin, Nutrients, 2017
  4. Lebensmittel mit Serin, Vitalstoff-Lexikon
  5. Michielan A et al., Intestinal Permeability in Inflammatory Bowel Disease: Pathogenesis, Clinical Evaluation, and Therapy of Leaky Gut, Mediators Inflamm. 2015; 2015: 628157, Published online 2015 Oct 25. doi: 10.1155/2015/628157

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